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Göcke & Sohn, vormals Moritz Ribbert AG,
Hohenlimburg Stoffdruckerei, Bleicherei, Färberei, Druckerei
- 65
Personen
Quelle: CCP
- 43 Polinnen und 57 Ostarbeiterinnen im Lager
Färberstrasse
35 französische
Kriegsgefangene im Lager Färberstrasse Quelle:
Aufstellung Stadtverwaltung Hohenlimburg, StadtA Hagen, Best. Hohenlimburg, Kasten 412, Akte Firmen und Ausländerlager
- 20
Belgier, 27 Franzosen im Lager
Färberstrasse
228 sowjetische Kriegsgefangene, 124 "Ostarbeiter" Quelle:
Zusammenstellung der in Betrieben und
Haushalten im Stadtkreis Hohenlimburg beschäftigt gewesenen ausländischen
Arbeitskräfte, erstellt im Juli und August 1946 auf
Veranlassung der britischen Militärregierung; StadtA Hagen, Bestand
Hohenlimburg, Ordner 15, Akte
Ausländer
Dokumentation
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Ursprünglich Produktionsort für
bedruckte Stoffe
und zu Beginn des Krieges auch von Fallschirmen. Im Spätherbst 1943 der 2. Nachbauergruppe für die Flugbombe Fi
103 ("V 1") zugeordnet.
Ab Mai 1944 Serienproduktion von Heck- und Ruderanlagen
für die "V 1". Für "besondere Leistungen", wohl im Zusammenhang mit diesem
Produktionsprogramm, auf dem Gebiet der Kriegs- und
Rüstungswirtschaft im Sommer 1944 vom Reichsminister für Rüstung und
Kriegsproduktion ausgezeichnet (Urkunde im Stadtmuseum Hagen).
Die in den
Beschäftigungsnachweisen nachgewiesene Anzahl der
Zwangsarbeiter und Kriegsgefangenen wurden zur Jahreswende
1944/43 sowie erneut ab Spätsommer 1944 in einem
erheblichen Umfang erhöht.
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Literatur
BLANK, Ralf: NS-Herrschaft und Kriegsjahre in Hagen, in: Hagen unterm
Hakenkreuz, hg. von Jochen Becker u. Hermann Zabel im Auftrag des Hagener
Geschichtsvereins. Hagen ²1995, S. 333-368
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