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Copyright: Stiftung Deutsche Kinemathek/Marlene Dietrich Collection

Woran mißt sich die Größe eines Stars? An seiner Prominenz zu Lebzeiten, an seiner darstellerischen Leistung oder an seinem Nachruhm, an der Aura, die nachfolgende Generationen spürbar erreicht? Der Star ist eine öffentliche Figur, die Inkarnation von Wünschen und Ängsten eines Volkes, er ist der Prototyp einer Zeit. Sein Beruf ist die Herstellung von Imagination, die sich an physischer Präsenz entzündet und doch immateriell bleibt. Der Star hat aber auch ein Privatleben. Diese persönliche Geschichte hat Marlene Dietrich immer zu verbergen gewußt. Die frühen Jahre in Berlin, die der erste Raum thematisiert, ließ Marlene Dietrich gerne im Dunkeln. Für ihre Karriere zählte nur die Zeit ab "Morocco" (deutscher Titel: Herzen in Flammen), ihrem ersten Hollywood-Film. Der Raum verbindet die nicht erzählte Geschichte mit dem späteren Glamourstar. "Mein Privatleben geht niemanden etwas an" - das war Marlene Dietrichs Maxime für Interviewpartner, und doch ist die Öffentlichkeit gerade auch an diesem Privatleben interessiert. Ein Star fällt nicht vom Himmel, er hat eine Familie, eine Kindheit, eine Entwicklung, die der interessierte Besucher nachvollziehen will.
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