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| Das "Dritte Reich" und der
Zweite Weltkrieg sind an der Schwelle zum 21. Jahrhundert historische Epochen der
deutschen, europäischen und Weltgeschichte. Doch die Rückwirkungen dieser zwölf Jahre
nationalsozialistischer Diktatur haben das restliche Jahrhundert geprägt und werden
sicherlich auch die folgenden Jahrzehnte beeinflussen. Die Spuren von Nationalsozialismus, Krieg, Fremdenhass, menschenverachtender Politik und Holocaust haben sich tief in das Gedächtnis der unmittelbar betroffenen Menschen eingegraben. Die Kontroversen um das Holocaust-Denkmal in Berlin, die Auseinandersetzungen um die "Wehrmachtsausstellung" oder die vielen Affairen um Banken und Versicherungen, die am Holocaust und der Arisierung partizipiert haben, bestimmten gerade im letzten Jahrzehnt des 20. Jahrhundets das politische und gesellschaftliche Leben im Nachkriegs-Deutschland. Doch die in Deutschland seit der frühen Nachkriegszeit als "Vergangenheitsbewältigung" umschriebene Auseinandersetzung mit dem "Dritten Reich" berührt nicht nur die "grosse" Geschichte. Sie greift auch tief in die Regional- und Lokalgeschichte sowie in die persönlichen Biographien zahlreicher Menschen ein. Für viele Menschen ist der Museums- und Ausstellungsbesuch erstmalig auch der Anlass für eine individuelle Neubewertung ihrer eigenen Vergangenheit. Festgefahrene Vorstellungen, oft mühsam zurechtgelegte Erklärungen für das Unfassbare, müssen neu interpretiert, Zusammenhänge in der persönlichen Biographie rekonstruiert und neu gedeutet werden. Diese Seite soll anhand der Stadt und Region Hagen einzelne Aspekte der "Vergangenheitsbewältigung vor Ort" aufzeigen. |
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| Die Täter: Biographien von
führenden Nationalsozialisten im Ruhrgebiet Die "Heimatfront": Hagen im Zweiten Weltkrieg Einsatz von Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen: Arbeiten für die Kriegsrüstung 1939 - 1945 |